Ich habe als Kind gelernt, Energien zu erkennen, die nicht um Erlaubnis fragen.
Seit dem Babyalter war Traumatisches die Tagesenergie um mich herum – seelisch, physisch, sexuell. So musste ich früh lernen, mit Energien umzugehen, die Grenzen überschreiten. Die nicht um Erlaubnis fragen. Die dich nicht wahrnehmen, sondern nur von deiner Energie NEHMEN, bis in den Körper hinein. Was sie hinterlassen, interessiert sie nicht. Wenn sie genug genommen haben, warten sie, bis der Speicher wieder voll ist, um weiter zu nehmen.
Es gibt verschiedene solcher Energien, und jede braucht einen eigenen Umgang. Genau darum geht es in meinem Online-Workshop „Dunkle Energien – erkennen lernen + Umgang“ im November (Infos unten).
Weil das Leben – und ganz eindeutig meine Seele – mir diese Erfahrung in die Wiege gelegt hat, liegt mir besonders am Herzen, Menschen zu begleiten, die Schweres erlebt haben. Ich bin weder Psychotherapeutin noch Traumatherapeutin. Ich durfte aber lernen, dass es auch auf energetischer Ebene Wege gibt, Menschen nach traumatischen Erfahrungen zu begleiten. Das biete ich an, wenn die Erfahrung gerade nicht akut ist. Ist sie akut, braucht es meinem Gefühl nach zuerst traumaorientierte Körperarbeit, damit Körper und Nervensystem den Alarmglocken erlauben können, still zu werden.
Auch hier ist es ein Miteinander. Was ein traumatisches Ereignis ist, ist SUBJEKTIV. Für den einen ist es der Sturz vom Wickeltisch, für den anderen Mobbing oder emotionale Vernachlässigung, für wieder andere ein Erdbeben, eine Naturkatastrophe oder Gewalt durch Menschen.
Was passiert in der Aura?
Energetisch gesehen spalten sich bei einem Trauma die Auraschichten.
Eine natürliche Form dieser Trennung erleben wir jede Nacht: Im Schlaf bleiben physische und mentale Auraschicht verbunden, während sich emotionale und spirituelle Auraschicht lösen – daher unsere Träume und Reisen in der Nacht.
Beim Trauma geschieht etwas Ähnliches, nur eben nicht natürlich. Emotionale und spirituelle Auraschicht trennen sich, die Seele sucht Sicherheit woanders und verlässt den Körper, weil dort Gefahr ist. Dabei nimmt sie einen Teil der mentalen Auraschicht mit.
Deshalb gibt es bei Traumata umso weniger Erinnerungen, je schwerer sie waren. Die mentale Auraschicht ist unter anderem der Speicherplatz der Erinnerungen. Ist sie nur zum Teil anwesend, können die Erinnerungen nur zum Teil gesammelt werden.
Wo wird es dann gespeichert?
Im Körper.
Der war IMMER da, die ganze Zeit. Er hat alles erlebt, verlassen von einem großen Teil des Bewusstseins. Das nennt sich Dissoziieren. Man weiß nichts mehr und spürt trotzdem etwas. Das kann sich auf viele Arten zeigen, oft jahrelang ungedeutet, als ein allgemeines Unwohlsein: Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen, Brainfog, Vergesslichkeit, Schreckhaftigkeit, schnelle Überreizung, schnelle Ermüdung, Aggressivität, Gefühllosigkeit und vieles mehr.
Der Körper hat etwas gespeichert, das jedes Mal unbewusst reaktiviert wird, wenn ein Reiz von außen ihn an das ursprüngliche Ereignis erinnert.
Das nennt man Trigger.
Ein Trigger ist ein sehr kluger Schutzmechanismus.
Er sorgt für die Sicherheit und das Überleben des Körpers. Ihn einfach wegzumachen, ist also keine schlaue Idee (falls jemand als Energetiker auf den Gedanken kommt, einfach etwas zu entfernen). Außerdem ist er meist von vielen weiteren Schutzmechanismen umgeben.
Deshalb nimmt man beim energetischen Arbeiten oft nichts Auffälliges wahr, obwohl alles auf „etwas“ hindeutet. Sogar vor dem Hellsehen kann einiges gekonnt verborgen bleiben. Meiner Erfahrung nach braucht es dafür ein sehr fein differenziertes Hellspüren und Hellfühlen.
Der Körper möchte in seiner eigenen Sprache gehört werden.
Reine Gespräche erreichen vor allem den Kortex, den vorderen Stirnbereich des Gehirns. Genau dieser Bereich war während des Traumas deaktiviert.
Was damals abwesend war, kann heute den Weg zurück in die Sicherheit kaum allein weisen, also nur "darüber reden" hilft nur bedingt und erreicht in den meisten Fälle die Wurzel des Übels nicht.
Wo die Energiearbeit ansetzt
In der Energiearbeit können wir mit den Energien arbeiten, die zum Trauma geführt haben. Wir finden sie in der Kindheit und in noch früheren Ebenen, wo diese Energien sich einst mit der Seele verbunden und etwas miteinander ausgemacht haben, zum Beispiel, im irdischen Leben bestimmte Überwältigungen zu erfahren (ich spreche als Betroffene, nicht als Gutheißerin). Diese Gründe können an der Wurzel angeschaut und, wenn die Seele einverstanden ist, gelöst werden – vorausgesetzt, man nimmt sie wahr.
Was danach im Körper geschieht, ist individuell.
Bei manchen reicht die energetische Loslösung von den Ursachen, die meist in früheren oder Parallelleben liegen.
Wer Intensiveres erlebt hat, dessen Körper braucht oft zusätzliche Unterstützung, um sich im Hier und Jetzt sicher zu fühlen. Denn sich „dort“, im Feinstofflichen, sicher zu fühlen, hat die Seele auch damals gut gekonnt. So flüchten sich nicht wenige in die geistige Arbeit – ich spreche aus eigener Erfahrung – und lassen dabei etwas Wesentliches zurück: den KÖRPER.
Wie damals.
Deshalb sehe ich Energiearbeit und Körperarbeit als Geschwister auf dem Weg zum gleichen Ziel.
Wenn du spürst, dass du das für dich anschauen möchtest, begleite ich dich gerne in einer Einzelsitzung.
Was den Körper aus der Präsenz holen kann
Unpassendes wie:
• (Körper-)Temperatur – zu warm, zu kalt
• Geräusche und Lautstärke
• unüberschaubare Räume, Orte z. B. überfüllt, unordentlich, schlecht riechend
• Hetze
• viele Dinge gleichzeitig tun, denken, organisieren müssen
• Enge – Kleidung, Menschen, die zu nah kommen, Drängen
• Kleidung, die kratzt, zu eng oder zu weit ist (in zu weiter Kleidung kann man sich verloren fühlen, weil der Hautkontakt fehlt. Das hängt allerdings von der Phase ab: in der akuten Phase kann weite Kleidung guttun, damit man nicht zu viel auf einmal fühlt. Ist die Sicherheit wieder da, helfen Kleider, in denen man die eigene Grenze spürt und sich daran erinnert, dass es darin jetzt sicher ist.)
• Plötzliches – laute Geräusche, Streit, Aufwühlendes, das man nicht hat kommen sehen
Was deinem Körper Sicherheit schenkt und dich präsent hält
• eine angenehme Körpertemperatur
• Natur
• eine stimmige Lautstärke und Geräuschkulisse
• sich wohl in der eigenen Haut fühlen – sehr wichtig! Was tut dir gut?
• angenehme Kleidung aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Wolle oder Seide
• sanft duftende Öle auf der nassen Haut nach dem Duschen oder Baden. Sie hinterlassen einen leichten Film, hellsichtig gesehen wie eine goldene, wohlige, schützende Schicht, die Geborgenheit schenkt – je nach Öl mit etwas unterschiedlicher Wirkung
• Kuscheln
• dich in eine warme, kuschelige Decke hüllen
• warme Getränke
• Ruhe
• überschaubare Räume: sauber, duftend oder neutral riechend, in sanften Farben, mit wenigen Dingen
• stimmiges Essen in der passenden Menge – genug, um satt und genährt zu sein, sanft gewürzt, mit Nahrungsmitteln, die dir wohltun und die du frei wählst. Ob wegen Schönheitsidealen, Diäten, Hypes oder vermeintlicher Gesundheit: Was dein Körper gerade nicht möchte, gehört ebenfalls zum „Drängen“ und wird auch ggf. mit Unverträglichekiten untermauert.
• genug Schlaf!!!
• ruhige Musik – instrumental, meditativ oder Naturgeräusche
• Überschaubarkeit:
1. im Tagesablauf – bei Mahlzeiten, Begegnungen, Schlafzeiten und in der Zeit für dich ohne Reize. Rhythmus hilft!!! Das ist bereits Pflege der mentalen Auraschicht, damit sie gerne bleibt.
2. in deiner Wohnung, deinem Haus
3. in der Umgebung, in der du dich aufhältst. Ländliche Gegenden tun oft wohler als eine quirlige Innenstadt. Damals, als es zu viel wurde, hat der Körper gelernt, den Ort zu verlassen. Ein Alltag mit wohldosierten Reizen lädt ihn ein, innerlich da zu bleiben.
Mensch-Sein ist einfach sooo spannend.
✨ Online-Workshop: Dunkle Energien – erkennen lernen + Umgang
Im November zeige ich dir die verschiedenen Energien, die nehmen statt fragen, und wie du mit jeder von ihnen umgehst.
📅 4 Donnerstage: 5., 12., 19. und 26. November, jeweils 19–21 Uhr
💻 online per Zoom, 2 Stunden pro Termin
👥 max. 15 Teilnehmer*innen
👉 Hier sicherst du dir deinen Platz: https://www.enlightening.at/product-page/dunkle-energien-erkennen-lernen-umgang
Ausblick 2027: Wer noch tiefer in die Geheimnisse des Mensch-Seins eintauchen möchte, für den gibt es nächstes Jahr die Seelenbilder Akademie. Mit max. 15 Teilnehmer*innen bleibt Raum für die individuelle Begleitung deiner persönlichen Prozesse als MENSCH. Mehr Infos hier.
Alles Liebe,
Soledad
Energetische Arbeit ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder traumatherapeutische Behandlung.




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