Was Spitzensport und Medialität gemeinsam haben
- 21. Juli
- 5 Min. Lesezeit
Neulich las ich einen Bericht über den norwegischen Fußballer Erling Haaland.
Ein Mensch, der viele durch seine außergewöhnlichen Leistungen fasziniert.
Doch je mehr ich darüber las, desto klarer wurde mir:
Es ist nicht einfach Talent.
Es ist Konsequenz.
Sein gesamtes Leben ist darauf ausgerichtet, dass sein Körper das leisten kann, was er leisten will.
Eisbäder. Rotlichttherapie. Meditation. Physiotherapie. Whole-Food-Ernährung. Früher Schlaf. Dunkle Räume. Regeneration. Training.
Alles dient einem einzigen Ziel:
Im entscheidenden Moment voll da zu sein.
Und wenn die gegnerische Mannschaft am Vorabend feiert, Alkohol trinkt, kaum schläft und wenige Stunden später auf dem Spielfeld steht?
Dann sieht man den Unterschied.
Nicht, weil sie schlechtere Fußballer wären.
Sondern weil ihr System nicht dieselbe Leistung abrufen kann.
Während ich das las, musste ich schmunzeln.
Denn genau darüber spreche ich seit Jahren und lebe danach.
Nur in einem ganz anderen Bereich.
Bei der Medialität.
Viele glauben, Hellsinne seien etwas, das man entweder hat oder eben nicht.
Oder dass man sie einmal öffnet – und dann bleiben sie für immer gleich.
Meine Erfahrung zeigt etwas anderes.
Hellsinne leben nicht losgelöst von deinem KÖRPER.
Sie wirken durch ihn.
Dein Nervensystem ist dein Instrument.
Dein Körper ist dein Tempel.
Und dein Energiefeld ist das, wodurch deine Wahrnehmung überhaupt erst fließen kann.
Dasselbe Prinzip gilt also auch hier.
Nicht Talent entscheidet langfristig.
Sondern Kongruenz.
Rhythmus.
Disziplin.
Regeneration.
Nicht aus Zwang.
Sondern aus Liebe zu dem, was durch dich wirken möchte.
Seit der Gründung von Enlightening gehört genau das selbstverständlich zu meinem Alltag.
Jeden einzelnen Tag.
Trance.
Training meiner Hellsinne.
Mediale Forschung.
Eine Ernährung, die meinen Körper stärkt.
(bei mir seit 6 Jahren alkoholfrei,
Seit 4 vegan,
Seit 3 zuckerfrei,
Seit 2 vollständig glutenfrei (davor 8 Jahre 60-70%)
Regelmäßiges Fasten, Leberreinigung,
Entgiftung,
Bewegung & Lymphpflege.
Von außen betrachtet fragen mich manche:
„Wo bleibt denn da der Genuss?“
„Ist das nicht zwanghaft?“
Das habe ich mich früher auch oft gefragt. Denn als alleinerziehende Mutter all das quasi nebenbei in den Alltag zu integrieren, geht nicht einfach so von der Hand.
Und doch was ich jeden Tag feststelle ist:
das ist meine Wirbelsäule,
mein Halt,
meine Absicherung -
das versichert mir in Balance zu bleiben.
Die unmögliche emotionale Achterbahnen, die ich jahrzehnte lang hatte (ewige Depression-Zeiten und kürzere, wenig intensivere "normale" Zeiten, bevor die nächte Depri-Welle kam), dauer krank war ich auch, verschnupft das ganze Jahr, mein Immunsystem hatte keine Reserven, mein Körper trug täglich eine Signatur, die mich schwächte.
Und jetzt, wo ich mehr beachte was ich wirklcih "brauche",
was die eigentliche Bedüfnisse sind,
hat sich vieles geändert (in Laufe von Jahren natürlich, nicht von heute auf Morgen).
Ich stehe im Leben,
ich stehe zu mir
ich habe einen Rückhalt, der von mir kommt und nicht äußere Hilfe braucht.
Das gibt mir ein Gefühl der Machtbarkeit, der Kraft, der Freiheit - und immer wieder des Friedens.
Und das wiederspiegelt sich 1:1 in meiner Medialität,
wie meine Hellsinne "ticken",
wie sie sich entfalten,
was Neues gelernt wird,
was mir mein Team und die Welt der Energien mir anvertrauen.
Es ist dieses Gefühl, jederzeit verbunden zu sein.
Nicht nur dann, wenn alle Bedingungen perfekt sind.
Sondern mitten im Leben.
Und wenn sich jemand mit einem Notfall meldet, kann ich meist unmittelbar in Trance gehen und helfen – sofern ich nicht gerade meine Kinder versorge.
Ich muss mich nicht erst vorbereiten (und bitte, das nicht verwechseln mit "sie braucht eh ja nichts zu tun, das ist ein Naturtalent")
ich muss nicht erst Trance üben,
entgiften,
"in Stimmung kommen".
Mein System ist bereit. Immer.
Und genau das schenkt mir etwas unglaublich Wertvolles:
Handlungsfähigkeit.
Freiheit.
Vor Kurzem machte ich einen kleinen Selbstversuch.
Nach über zwei Jahren aß ich bei einem Fest wieder Weizen und Zucker.
Einfach aus Neugier.
Ich hatte am Tag danach keine Termine geplant und wollte beobachten, was geschieht.
Das Leben hatte allerdings andere Pläne.
Am nächsten Tag meldete sich ein Notfall: Kind/Unfall/Krankenhaus/Operation.
Schon in dem Moment der Anfrage wusste ich innerlich:
"Heute kann ich nur einen kleinen Auftakt machen." Das eigentliche Healing kann erst morgen stattfinden.
Und genau dort fiel mir etwas auf, das mich selbst überrascht hat.
Am Abend beim Auftakt fühlte ich mich beinahe wie in den Anfängen meiner medialen Entwicklung.
Ich spürte zwar sehr viel,
Die Energie floss,
Mein Hellfühlen war da.
Mein Hellwissen ebenso.
Doch mein Hellsehen...!?
war wie hinter einem Schleier.
Nicht weg.
Aber deutlich weiter entfernt.
Als würde ich durch zähes Wasser schauen.
Als läge feiner Nebel zwischen mir und dem, was ich sonst glasklar wahrnehme.
Am nächsten Tag war alles wieder da.
Kristallklar.
Dieser kleine Selbstversuch hat mich erneut daran erinnert, wie fein unser System eigentlich reagiert auf das was ihm nicht gut tut (und das ist bei jedem etwas andweres!)
Und wie eng Körper, Geist und mediale Wahrnehmung miteinander verbunden sind.
Ich erzähle dir das nicht, damit du nun Zucker oder Gluten fürchtest.
Jeder Mensch reagiert anders .
Für jeden bedeutet "stärkende Ernährung", "gesunder Alltag", "genug Schlaf" etwas anderes.
Mir geht es um etwas viel Tieferes.
Die Frage lautet:
Was stärkt dich?
Und ebenso wichtig:
Was schwächt dich?
Nicht nur körperlich, auch energetisch, in deinem Alltag (mehr darüber in der nächsten "Herzensbotschaft")
Denn Spitzenleistung entsteht selten in einem einzigen großen Moment.
Sie entsteht durch die vielen kleinen Entscheidungen dazwischen.
Durch das, was niemand sieht und durch das, was wir jeden Tag wählen.
Genau deshalb wird die Jahresausbildung "Seelenbilder Akademie 2027" noch tiefer und gründlicher sein.
Wir werden uns nicht nur mit den Hellsinnen, dem Lesen & Heilimpulse fließen lassen und medialem Malen beschäftigen.
Sondern noch intensiver mit dem MENSCHEN, durch den sie wirken.
Mit den einzelnen Auraschichten.
Mit deinem Nervensystem.
Mit deinem Alltag.
Mit den Gewohnheiten, die dich nähren.
Mit jenen, die dich unbemerkt Kraft kosten.
Denn Medialität endet nicht in einer Sitzung.
Sie beginnt morgens beim Aufstehen.
Sie zeigt sich darin, wie du lebst.
Wie du mit dir sprichst.
Wie du isst.
Wie du regenerierst.
Wie du mir deinen Mitmenschen interagierst.
Wie du dich immer wieder für dich selbst entscheidest.
Welche Werte & Potentiale du lebst und wo noch mehr von dir zu holen ist.




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