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Du bäckst Kuchen für deine Freundin, die ein Kind verloren hat? Das macht überhaupt keinen Sinn!

8. Sept.
5 Min. Lesezeit

DOCH!


Denn genau DAS ist das, was nach einem großen Schock, Trauma, außergewöhnlichem, erschütterndem Ereignis nicht vorhanden ist:


NORMALITÄT

NATÜRLICHKEIT

ALLTAG


Das kennt jeder, der Not schon erlebt hat: Alles wird auf „Alarm" und „Sonderzustand" gerichtet – die Handlungen, der Alltag, die Begegnungen und DAS NERVENSYSTEM.


Und genau da - im Nervensystem - entsteht aus einem Sonderzustand ein Dauerzustand.


Denn wenn das Nervensystem einmal richtig heftig getrieben wurde und auf höchste Touren sein musste, ist es extrem schwierig, wieder in einen normalen inneren Zustand der Ruhe und Entspannung zu gelangen.


Aus dem Schaukeln zwischen Sympathikus und Parasympathikus entsteht eine Dominanz des Sympathikus:

Dauerspannung,

Stress,

Hab-acht-Stimmung,

Überempfindlichkeit gegenüber plötzlichen Eindrücken (z. B. Geräuschen, Bewegungen) und zu viele Eindrücke auf einmal (z. B. große Menschenversammlungen, zu laute Geräusche, zu lange zu viel).


So bleibt der Mensch in Alarmbereitschaft und „fährt nicht runter".


Und das ist ganz normales Verhalten bei einer ganz unnormalen Gegebenheit. Das nennt man Trauma.

Trauma verursacht Trigger.

Trigger sorgen dafür, dass man „im Falle der Fälle" geschützt bleibt – sie isnd also eigentlich etwas Gutes - also jedes Mal, wenn etwas eintritt, das dem ähnelt, was man beim Schock erlebt hat (z. B. man hat einen Amoklauf mit Gewehrschütze erlebt und jedes Mal, wenn Schüsse erklingen, ist man in Alarmbereitschaft; es können sogar Feuerwerk an Silvester sein oder das Platzen eines Tetrapacks durch ein Kind aus Spaß).


Man überreagiert auch später, obwohl die ursprüngliche Gefahr vorüber ist.


Warum?

Weil das System den Notfall gespeichert hat und der Mensch grundsätzlich „programmiert" ist, das Überleben an erste Stelle zu setzen.



Wie geht man mit Triggern um?

Meiner Erfahrung nach wird in einer professionellen Begleitung durch einen kompetenten Trauma-Begleiter (Körpertherapie, Traumatherapie, Psychotherapie mit Fokus auf Trauma) eine Stabilität im System (Körper sowie inneres Leben – Seele) angestrebt, sodass die Trigger immer weniger werden und die Sinneseindrücke langsam wieder neutral werden (Feuerwerk an Silvester beschert nicht mehr Adrenalinausschüttungen, Herzrasen, panische Angst usw.).


Es wird angestrebt die Wahrnehmung abzukoppeln von dem spezifischen Erlebnis, und wenn gleiche Reize kommen, springt nicht sofort der Trigger ein, da der Mensch keine Not mehr hat und aus einer inneren Sicherheit heraus, kann er zulassen entspannt zu bleiben auch wenn der damals als gefährlich eingestufter Sinneneindruck da ist, weil er nicht mehr reagiert, sondern wieder freie agieren kann, nach dem Hier und Jetzt - wo meistens keine Gefahr ist.


Das ist nicht etwas, das man mit kognitivem Denken, viel Erzählen, Analysieren, Erklären oder anderen Techniken bewerkstelligen kann, die rein auf dem Verstand basieren.


Trauma wurzelt nicht im Verstand!!!!


Der frontale Kortex (Gehirn) wird beim Schock wie ausgeschaltet, das logische Denken wird außer Kraft gesetzt - das nennt man DISSOZIIEREN.


Dort Lösungen zu suchen, ist aussichtslos, denn dort haben sich keine Erfahrungen und Erinnerung gespeichert.

Ein Teil der Seele war ganz woanders und hat keine Spur dort hierterlassen - nur der Körper "weiß" noch und die Sprache des Körpers ist eine agnz andere als die Sprache des Verstandes. Das ist die SPrache der EMPFINDUNGEN, des SPÜRENS (und jetzt dämmert sicher dem einem oder dem anderen warum in der Seelenbilder Akademie so viel Fokus auf Hellsfühlen udn Hellspüren ist...)



Und wie lernt ein System, das jahrelang auf Alarmbereitschaft war und möglicherweise Ermüdungszustände im Körper (z. B. träge Leber, träge Verdauung, dauer Verspannungen, usw) und innerlich (zB Müdigkeitssyndrom) oder andere seelische Auffälligkeiten erlebt hat und kaum „runterfahren" kann?


  1. Trigger bearbeiten mit professioneller Hilfe, damit deine Wahrnehmung frei von Konditionierungen wird


  2. Selbstsabotage-Mechanismen, die in den meisten Fällen den Alarmzustand aufrechterhalten wollen, weil das vertraut ist, angehen (sonst kann es sein, dass man Hilfe mit Gefahr verwechselt…)


  3. Dem Körper regelmäßig Möglichkeiten geben, sich SICHER, GEBORGEN, ENTSPANNT zu fühlen – das geschieht weder mit Affirmationen noch mit Dankbarkeitstagebüchern – sorry, diese Hoffnung muss ich dir nehmen. Denn damit wird der Körper und die Überregung nicht erreicht.


    Hier einige praktische Dinge, die helfen können(individuell anpassbar):

Angenehme Wärme (z. B. Baden, Tee trinken) - zu starke Hitze (zB Sauna) kann wiederum sehr belastend sein, s. Nieren und Adrenalin

Umhüllendes um den Körper haben (z. B. sich in Decken einkuscheln)

Ruhige Musik

Ruhige Umgebung

Naturgeräusche

Umarmungen

Ausreichend

Schlaf

Schönes (für dich) mit den Augen sehen (ordentliche, angenehme Wohnung/Haus, schöne Farben, Formen, Pflanzen,...)


  1. Rhythmus im Alltag – sehr wichtig!!! Alles, was arhythmisch ist, ist krankschau die Natur an, schau den Menschen an: Arrhythmie im Herzen – Herzinfarkt; Arrhythmie in der Verdauung – Verstopfung; Arrhythmie in der Atmung – Asthma usw. - Jahreszeiten, Wachsen udn Verwelcken folgen immer einen Rhytmus!

    WICHTIG zu WISSEN:

Alles, was sich wiederholt, gibt dem Nervensystem die Bestätigung,

dass es gut ist, loszulassen.

Alles, was plötzlich, unerwartet, schnell angegangen werden muss,

schüttet Adrenalin, Hormone und jede Menge Stress aus und sagt deinem Nervensystem: Sei wachsam, denn es kann jederzeit etwas (Schlimmes) passieren – das ist die Bestätigung dafür, dass es zurecht auf 180 sein muss – immer – dauernd.

Rhythmus bricht den Kreislauf sanft und gibt langsam, aber nachhaltig Beruhigung,

einen Boden unter die Füße,

Sicherheit.


  1. Mach, was dein Herz erfreut!!! VIEL DAVON

    Esse Kuchen

    Bade beim Sonnenuntergang

    Rieche an duftenden Blumen

    Schau dir eine für dich angenehme Landschaft an

    Male in deinen Lieblingsfarben

    Erlaube dir, langsam durch den Alltag zu schlendern, ohne Eile

    Ermögliche deinen Sinnen, sich der Umgebung langsam zu öffnen und sich von den Sinneseindrücken zu nähren - also: achte darauf, wo du dich die meiste Zeit befindest, mit wem und was du die meiste Zeit tust – nährt das deine Sinne oder reizt dich? Sei ehrlich mit dir, dein Nervensystem lässt sich nicht veräppeln und dein Körper gibt dir immer ein ganz klares Feedback diesbezüglich:

Klare Zeichen für ein überreiztes Nervensystem:

  • Du bist die meiste Zeit angespannt

  • Mit Blähbauch und/oder krampfenden Schmerzen im Körper, wo auch immer

  • Du hast 100.000 Gedanken, die wild kreisen und umherschwirren

  • Du kannst keine 5 Minuten irgendwo sitzen und NICHTS tun

  • Geräusche sind für dich schnell zu viel und zu laut

  • Du spürst Unruhe, Getriebenheit, Hibbeligkeit im Körper

  • Du kannst dich nicht konzentrieren und etwas von A bis Z durchführen (außer du hast Kinder, das ist etwas anderes!)

  • du kennst emotionale Ausbrüche

  • du empfindest immer wieder starke Wut oder

  • plötzliche unkontrollierbare Emotionen oder Handlungen (mit einer Stimmung von „Ich muss das tun, es gehört sich so und nur so…" – alles, das dich zwingt, etwas zu fühlen oder zu tun, und dir keine Freiheit lässt, auch anders mit etwas umzugehen – daran merkst du, dass das nicht unbedingt von dir, von deinem Inneren, sondern von einer Prägung, Angst, Gewohnheit kommt)



Wir sind freie Wesen.

Wir haben das Geschenk als Menschen, entscheiden zu dürfen.

Und rein aus der Wesenskunde heraus:

Überall wo ein Zwang,

ein „Muss",

eine Enge,

eine starke Kontrolle da ist,

gibt es auch bestimmte Wesen, die dein Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.


Wir Menschen können uns wieder unsere freie ENTSCHEIDUNG zurückholen.


Das geht leider nicht von heute auf morgen, jedoch – mit Treue und Hingabe sich selbst gegenüber – geht vieles. Ich bin der Beweis dafür.


Und rein energetisch das zu tun, ist meiner Erfahrung nach nicht gänzlich möglich, denn als Bewohner beider Welten (irdische und geistige – grob ausgedrückt) unterliegen wir als Ganzheit den Gesetzmäßigkeiten beider Welten, also auch denen des Körpers (s. o., wie der Körper versteht, dass er heilen darf und nicht mehr in ständiger Alarmbereitschaft sein muss).



Auf diesem Weg voller Wunder – als Mensch, als Seele, als multidimensionales Wesen – wünsche ich dir jeden Tag ein bisschen mehr, deine Ganzheitlichkeit zu leben!


Und wenn du ab und zu einen Stupser von einer ehrlichen und nicht beschönigenden Seele brauchst, melde dich gerne, und wir gehen gerne gemeinsam durch, was dir auf dem Herzen liegt.


Alles Liebe,

Soledad


 
 
 

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Soledad Davit Enlightening

Energetikerin, Medium, Seelenkünstlerin
Healings, DNA-Healings, Seelen-Readings 
und Starseed-Coaching nach Birgit Fischer
,
energetische Begleitung, Seelenbilder, 
Hellsinne & Medialität (Workshop, Ausbildung, 1:1)
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© 2025 Copyright Soledad Davit

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