Ich war unachtsam – und so kamen sie: die Schwere, die Antriebslosigkeit, die Sinnlosigkeit.
- 22. Feb.
- 4 Min. Lesezeit
(Teil 1 von 2)
Es reichten wenige Tage.
Normalerweise fühle ich mich von Freude und Leichtigkeit getragen. Der Tag verläuft in hoher Schwingung. Ich fühle mich erfüllt und greife selten zu Ablenkungen, Nahrung oder Tätigkeiten, die mir nicht guttun.
Ich ernähre mich gesund – nicht aus Zwang oder Ideologie, sondern weil ich es fühle. Das Fühlen führt mich – ebenso wie mein Team.
Beides ist Bestandteil meines Tages, und ich widme mich dem regelmäßig – mindestens zweimal täglich, morgens und abends (plus vor jeder Sitzung oder Gruppenveranstaltung).
Ich fühle mich getragen, geführt. Es gibt selten Ecken und Kanten, Hindernisse oder das Gefühl, „ich muss kämpfen“.
Und das war nicht immer so.
Lies meinen Lebenslauf, und du weißt, was ich meine: von Lebensüberdruss über Ess-, Trink- und Rauchsüchte, ständig krank sein, depressive Verstimmungen über Monate hinweg…
Wie kommt es, dass jetzt alles leicht und freudig ist?
Es war – und doch ging es schneller, als mein Verstand es sich je hätte vorstellen können.
Ich fing an, radikal ehrlich mit mir zu sein.
Meinem Gefühl nicht nur zu vertrauen, sondern es auch umzusetzen – mit allen entsprechenden Konsequenzen (z. B. die Trennung vom Vater meiner Kinder und nicht zu wissen, wovon ich meine Kinder in 30 Tagen ernähren und meine Miete zahlen würde).
Das war nicht witzig – und doch RICHTIG.
Ich habe oft Dinge in Kauf genommen, die sehr „um die Ecke“ gedacht waren, die niemand verstanden hat – zumindest in DEM Moment. Hinterher, teilweise zwei oder drei Jahre später, hat das alles einen Sinn gemacht. Auch für die Skeptiker.
Es war allerdings oft ein Kampf: ich gegen die Welt.
Zu meiner Wahrheit stehen – und niemand ist da, der mir den Rücken stärkt oder mitgeht. Stattdessen subtile, kalte Kriege – unausgesprochen, aber so intensiv gedacht, dass die energetischen Hass- und Giftspitzen wohl öfter meinen Rücken erreichten.
Und dieses Alleinsein.
Das kenne ich seit meiner Jugend. Damals „wusste“ ich (Hellwissen), was Kinder brauchen, und mein Sein half ihnen genau an den Stellen, wo sie am bedürftigsten waren – und doch wurde ich regelmäßig gefeuert.
Denn: „Was soll schon eine 15-Jährige wissen …?“
Wo fühlst du dich allein?
In welchen Kämpfen steckst du?
Wem musst du dich immer wieder beweisen, erklären?
Das macht müde.
Das zieht an deiner Kraft, an deiner strahlenden Seelenkraft – die sich anpasst, ihr Leuchten verliert.
Ich dachte lange: Wenn ich mich nicht anpasse, bin ich allein und pleite – privat wie in meiner Selbstständigkeit.
Doch das Gegenteil trat ein, als ich radikal ehrlich mich selbst, mein Gefühl und meine Träume umsetzte.
Ohne Kampf.
Ohne mich beweisen zu wollen.
Ohne um Verständnis zu betteln – um akzeptiert, angenommen, geliebt zu werden.
Und da begann die Leichtigkeit.
Die Freude kehrte zurück.
Ich habe jahrelang nicht gelacht.
Nach dem Umzug aus Deutschland (innerhalb von neun Monaten drei internationale Umzüge in drei Länder), zwei kleine Kinder (1,5 und 7,5 Jahre alt), krank, fremdes Land, Ehemann ständig verreist, niemand da – und unendlich viel zu organisieren, bis überhaupt ein Alltag möglich war …Es gab nichts zu lachen.
Und dann begann ich, MIR zuzuhören.
Und alles lichtete sich.
Heute stehe ich hier mit meinen zwei Kindern (4 und 10 Jahre alt), erblühe in meiner Selbstständigkeit, habe einen liebevollen Freundeskreis, der nährt und hinter mir steht, und genieße meine Berufung in vollen Zügen – AUCH WENN damals im Außen NICHTS und NIEMAND so getickt hat wie ich.
Und doch hat sich meine Umgebung verändert – Menschen, Orte, Tätigkeiten – WEIL ICH MICH VERÄNDERT HABE.
Weil ich ehrlich lebe, wer ICH BIN – nicht das, was Gesellschaft, Ehemann oder mein Umfeld glauben, denken oder leben.
Ich war noch nie so umgeben von Menschen, die so ticken wie ich, wie heute.
Und nicht, weil ich sie bekehrt habe – sondern weil ich MICH LEBE.
Sie müssen mich nicht mehr unter Masken, Anpassungen und Schleiern suchen.
Trau dich, das zu leben, was DEINE IMPULSE sind – auch wenn in deiner Umgebung (scheinbar noch) niemand da ist, der dich versteht.
Sei DIR SELBST TREU.
Und erlaube dir, radikal ehrlich mit dir zu sein.
Das zahlt sich aus – viel mehr, als du dir vorstellen kannst.
Denn wenn du wirklich das lebst, was du bist, was deine Herzenswünsche sind, dann wird dein Tag ein freies Fließen – im Flow, in Freude und Leichtigkeit.
Nicht, weil du dir 100.000 Affirmationen gebetsartig wiederholst – sondern weil du ES LEBST.
Sei dir gewiss: Wenn es sich schwer, kompliziert oder unmöglich anfühlt – dann ist es nicht deins. Nicht dein Weg.
Ich dachte jahrelang anders – und habe pausenlos gekämpft, meine Feder verloren und manchmal fast mein Leben.
Alles, was für dich bestimmt ist, was mit dir resoniert und sich entfalten will, IST EINFACH.
Lass dich von der Leichtigkeit führen.
Vertraue deiner Energie.
Das, was mit dir resoniert, fühlt sich EINFACH UND LEICHT an –weil es mit deiner SEELENFREQUENZ übereinstimmt. ✨
Ich wünsche dir viel Freude und Leichtigkeit in deinem strahlenden Sein.
Alles Liebe,
Soledad





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