Die Zeit der Kompromisse ist vorbei
- Soledad Davit
- 24. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Eine neue Ära ist voll im Gange, wir werden selbstbestimmt und kompromisslos. Das klingt hart? Wenig empathisch? Selbstsüchtig?
Vielleicht von aussen, vielleicht von der Sicht derjenigen, die noch von aussen schauen und gut im Urteilen sind.
Denn wenn der Blick von Innen kommt, werden wir still. Nicht weil wir uns nicht mehr trauen zu sprechen, nicht weil wir keine Kraft mehr haben zu kämpfen und für uns einzustehen. Nein. Der Kampf hört an der Stelle nämlich auf und Frieden tritt ein - am Anfang noch fast unbemerkt und auf leisen Sohlen und doch fühlbar - wie eine wohlige, laue, mütterliche, umhüllende Wolke des Wohlseins, in der wir ganz uns selber sein können, all die Sorgen loslassen können, all das was uns ängstlich nach Aussen/nach den Anderen schauen lässt und unsicher werden lässt: "was denkt wohl der andere?", "wie soll ich mich in dieser Situation verhalten?", usw - das Altbekannte halt.
Irgendwann wird diese Geste langsamer - und irgendwann kehrt sie den Blick nach Innen und das Suchen hört auf.
Nicht, dass das Aussen (Menschen, Orte, Arbeit, Situationen) unwichtig sind oder werden, vielmehr: sie dürfen sein und sich entfalten - das Innen aber auch - jetzt kommt ein Ausgleich: Aussen UND INNEN.
Wie eine Waage, die das Gleichgewicht findet.
Wie passend zur Tag-und-Nacht-Gleiche.
Die Seelenwaage erwacht und es wird erst mal still um uns.
Einkehren und der Einklang mit sich selber finden langsam statt - es ist ein feines neu Justieren der Seelentöne, sodass sie alle gut zueinander passen.
Und in dieser Neujustierung kommt eine neue (be)Wertung - ohne Urteil. Es ist vielmehr eine Bestandaufnahme: was ist jetzt ein "ja" und was ein "nein"?
Meistens ohne große Schmerzen , denn sie waren schon davor und oft lang genug - jetzt ist ein Feststellen dessen was nicht mehr passt und ein entsprechendes Handeln: Ausmisten ist dran. Aber nun ohne Wut und ohne in Rage zu kommen. Wie die Bäume uns zur Zeit vormachen: einfach das Alte fallen lassen und in der eigenen Essenz sein. Das Neue kommt schon von selbst (Frühling) - zur richtigen Zeit, denn der Platz ist ja geschaffen.
Also es geht jetzt um: "Mut zur Lücke" - was lässt du los?
Was darf von dir wegfallen?
Oder wo darfst sogar du etwas loslassen, was vielelicht du selber fest hältst?
Auch da ist der objektive Blick, die Bestandannahme hilfreich: ohne sich schlecht zu fühlen weil "ich hätte es doch längst machen/wisswn/checken müssen" oder "warum habe ich es nicht früher geklärt?" - nein, ganz neutral: was "ja"? - was "nein"? JETZT.
Trau dich Platz fürs Neue zu erschaffen.
Und wenn du einen (hellsichtigen) Einblick in deine nächste Zeit werfen magst und dich schon vorfreuen willst auf das was auf dich zukommen wird: mach gerne am Freitag, den 26.9. um 19:00 Uhr bei der Monatsvorschau mit.
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Mehr über meinen Anliegen bei und mit der Monatsvorschau in diesem 1:50 Min. kurzen Video.









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