Wie wär’s, der Angst als Wesen zu begegnen?
- Soledad Davit
- 5. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Früher hatte ich einfach nur Angst. Oft. Durchdringend. Bis ins Mark. Lähmend.
Heute zeigt sich mir „Angst“ anders. Ich gehe ihr nicht mehr aus dem Weg, sondern trete mit ihr in Kommunikation. Alles „west“ ist wesenhaft, ist ein „Jemand“. Nicht nur sichtbar, tastbar, irdisch.
Ich gehe mit dem Feinstofflichen genauso um wie mit dem Stofflichen: Austausch und Umgang.
Fühlt sich etwas gut an? Dann darf es bleiben - und manchmal vermittelt es mir sogar Botschaften.
Fühlt sich etwas eng, unangenehm oder erdrückend an?
Ich frage nach, ich schaue hin.
Die Wesen sind meistens offen für „Gespräche“, in welcher Form auch immer: telepathisch, durch Bilder, Frequenzen, Töne, physische Berührungen oder die Vermittlung von Gefühlen. Jeder hat seine Art der Kommunikation. Öffne ich mich auch dafür?
Wie diese Kommunikation im Alltag für jeden möglich ist und umgesetzt werden kann, gebe ich im Januar im Workshop „Kommunikation mit der geistigen Welt“ weiter. Das ist meine ganz persönliche Herangehensweise. Sie ist leicht und unkompliziert, jederzeit verfügbar, einfach und natürlich. Und wer mich kennt, weiß, dass
* Zeit für Kompliziertes habe ich als alleinerziehende Mutter einfach nicht. Wenn etwas sein soll, muss es einfach und zügig sein.
* das nicht leere Worte oder reine Werbung sind. Fühle und du weiß!
Und was ich kann, kannst du auch lernen!
Wie mein Umgang wirkt, durfte ich neulich durch ein für mich wunderschönes Erlebnis erfahren.
Seit einiger Zeit arbeite ich medial mit einem Menschen zusammen. Seine Eigendiagnose lautete: Er ist Hellfühler, Hellspürer und Hellwissender und sieht hellsichtig kaum etwas. Zumindest behauptete er das. Ich glaube an sowas nicht ganz bzw. lasse ich offen, ob es wirklich so ist, dass man keine hellsichtige Bilder sehen kann.
Neulich zeigte sich, wie es wirklich damit steht.
In den letzten Monaten sieht dieser Mensch „plötzlich“ so viel (hellsichtig), dass ich selbst manchmal staune. Sogar seine Ausdrucksweise verändert sich allmählich: von „Es fühlt sich so an“ zu „Ich habe gesehen…“. So was!
Neulich sprach ich mit ihm und plötzlich bekam er, mitten im Gespräch, Bilder. Zunächst wusste er nicht, welchen Zusammenhang sie zu dem hatten, worüber wir gerade sprachen.
Es ging darum, tiefer einzutauchen. Nicht nur eine Ahnung zu haben von dem, was wahrgenommen wird, sondern genau zu wissen, um was es geht. Zweifelsfrei.
Ich erzählte ihm, wie ich damit umgehe und wie sich bei mir klare Wahrnehmungen einstellen. Ich fragte nach und unterstützte so die Vertiefung der Wahrnehmung. Auf die Reise ging er allerdings alleine, aus eigener Kraft.
Ich schaute hellsichtig mit, was er alles erlebte, und wenn es stockte, fragte ich gezielt nach. So wurden Details wahrgenommen. Vielfältige Wesen zeigten sich und teilten detailliert ihre Botschaften mit.
Laut meiner „Theorie“ geht es ja lediglich um den Umgang.
Also: kein Umgang, keine Botschaft. Einfach, oder? So ist es. Wirklich.
Die mediale Trance-Reise dauerte 1,5 Stunden, wie ich es von mir als begeistertes Lang-Trance-Medium kenne. Das Zeitgefühl hob sich auf und die Kommunikation fand einfach und natürlich, tiefgehend und heilend statt. Als er zurückkam und auf die Uhr schaute, glaubte er seinen Augen nicht. Er hatte nicht gespürt, dass es so lange gedauert hatte. Kein Zeichen von Müdigkeit oder Anstrengung.
Ich habe mich wie ein Kind vor dem leuchtenden Weihnachtsbaum voller Geschenke gefreut. Für ihn, mit ihm.
Es ist unfassbar erfüllend, den Moment zu erleben, in dem jemand seinen nächsten Schritt in der Medialität geht - über seine Zweifel, Erwartungen, Konstrukte und Vorstellungen hinaus. Mit den eigenen Hellsinnen!
Ich liebe es. Das erfüllt mich mit großer Freude, als ob ich es selbst gerade erleben würde.
Diesen Umgang, den meiner Meinung nach jeder lernen kann - vorausgesetzt, er möchte das -, werde ich im nächsten Jahr weitergeben. Das ganze Jahr über.
Einmal im Januar im Workshop „Kommunikation mit der geistigen Welt“ für alle,
* die ihr mediales Wörterbuch differenzieren, vertiefen und erweitern, sowie
* die Kommunikation mit geistigem Team und Wesen als etwas Normales im Alltag erleben wollen.
Und für den noch tieferen Gang biete ich ab März 2026 eine Begleitung über mehrere Monate (bald mehr Infos) damit alle, die es wollen, auch tiefer tauchen können. Über die eigenen Hürden, Ängste und Konstrukte hinweg, nah und individuell begleitet, in einer kraftvollen Gruppe.
Jeder wird gesehen und dort abgeholt, wo er steht. Als Mensch, als Medium, als Verbinder der Welten. Der von mir liebevoll „mediale-innere-Schweinehund“ genannt, wird schonungslos trainiert - ich werde dran bleiben und diejenige, die mitmachen herausfordern, damit sie hinauswachsen und all das hinter sich lassen, was ihnen noch im Weg steht. Ich freue mich schon drauf!
Die Medialität der Umsetzung wurde mir nach und nach vermittelt - ein Geschenk, wie ich es empfinde - und seit ich sie täglich lebe, ist mein Leben viel leichter, einfacher und natürlicher.
Dieses Geschenk möchte ich nun weitergeben, damit immer mehr Leichtigkeit, Natürlichkeit und Frieden in die Welt sei. Und das nicht nur im tiefen meditativen Zustand, sondern auch und vor allem in den kleinen Augenblicken des Alltags, als tragendes Fundament für ein lichtvolles Miteinander. Mit der sinnlichen sowie der feinstofflichen Welt. Denn die Grenze zwischen ihnen ist viel mehr in unseren Köpfen als in der Realität. Leben wir diese Verbundenheit, dann trägt sie uns wie ein sanft gewebtes Feld der Liebe und Harmonie.
PS: die Rückmeldung am Tag nach der langen Trance-Reise spricht für sich









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